Die Besenreiser-Verödung ist eine rein kosmetische Behandlung. Sie wird von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen. Die Patienten müssen die Kosten selbst tragen.
Welche Risiken und Komplikationen können beim Veröden auftreten?
Die Besenreiser-Verödung ist in der Regel eine sichere, risikoarme Behandlungsmethode. Trotzdem können auch hier seltene Risiken und Nebenwirkungen auftreten:
- allergische Reaktionen auf das Verödungsmittel
- Entstehung kleiner Hautgeschwüre (durch Einspritzen in das umliegende Gewebe)
- Kollaps (durch Einspritzschmerz oder Aufregung)
- Nervenschädigungen kleiner Hautnerven und daraus folgende Empfindungsstörung
- Hautempfindungsstörungen
- Neubildung feinster roter oder blauer Äderchen im Behandlungsareal
- Beinvenenthrombose
- Hautveränderungen, z.B. bräunliche Hautflecken
Wie sieht die Nachbehandlung aus?
Folgende Maßnahmen sind bei der Nachbehandlung sinnvoll:
- Aufkleben von Watteröllchen für 24 Stunden
- Wickeln der Beine
In den ersten Tagen nach der Verödung sollten Sie intensiven Sport, heiße Bäder, Sauna und ausgeprägte UV-Einstrahlung meiden.
Lassen Sie eine Verödung nur bei dafür ausgewiesenen Experten durchführen, da der Therapieerfolg und die Vermeidung von Komplikationen maßgeblich von der Erfahrung des Arztes mit dieser Behandlungsmethode abhängt.
Letzte Aktualisierung am 21.07.2009.