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Aknebehandlung - Funktionsweise


Wie funktioniert eine Aknebehandlung?

Zur Aknebehandlung gehört im Prinzip auch schon die Vorbeugung, so dass die Mitesser und Pickel gar nicht erst in nennenswerter Menge in Erscheinung treten können. Bei bereits eingetretener Akneerkrankung richtet sich die Behandlung nach der Schwere. Bei leichter Akne helfen meist schon einfache Maßnahmen durch den Patienten selbst.

Mittelschwere Akne wird normalerweise mit Wirkstoffen behandelt, die auf die Haut aufgetragen werden. Schwere Akne muss gegebenenfalls mit Medikamenten zum Einnehmen oder weiteren, speziellen Maßnahmen bekämpft werden. Ärzte richten sich nach einem Stufenschema der Aknetherapie, die die Schwere und das Risiko einer Narbenbildung berücksichtigt. Vor einer Behandlung durch den Arzt wird der Patient eingehend befragt (Anamnese) und die Haut gründlich untersucht.

Der Patient selbst kann einfache Maßnahmen zur Vorbeugung von Akne oder zur Behandlung von geringgradiger Mitesser- und Pickelbildung durchführen.

Es gelten folgende Empfehlungen:

  • Die Körperpflege ist zwar wichtig, kann aber bei übertriebener Anwendung zu Akne führen beziehungsweise die Erkrankung verschlimmern. Der Betroffene sollte die Akne-gefährdete Haut nicht mehr als zwei Mal am Tag waschen, und zwar mit klarem Wasser oder mit einer hautschonenden Seife, die einen pH-Wert von etwa 6,5 aufweist. Gegen mäßige Akne können frei erhältliche Reinigungswässer oder spezielle Cremes angewendet werden.
  • Es sollten nur Kosmetika verwendet werden, die nicht die Aknebildung fördern. Sie sollten möglichst fettfrei sein. Viele dieser Produkte können an der Aufschrift „nicht komedogen" erkannt werden.
  • Entstandene Pickel sollten nicht unbedacht ausgedrückt werden. Narben können entstehen.
  • UV-Licht aus Sonne und Solarium wirkt zwar kurzfristig gegen die Akne, vor einer zu intensiven Anwendung muss jedoch aufgrund der möglichen Verschlechterung und der steigenden Krebsgefahr gewarnt werden.
  • Die Haut sollte vor zu niedrigen und zu hohen Temperaturen geschützt werden.
  • Da Rauchen den Verlauf der Akne erschweren kann und die Abheilung verzögern kann, sollte darauf verzichtet werden.
  • Die Ernährung scheint für die Entwicklung von Akne keine Rolle zu spielen. Der Betroffene braucht daher auch nicht z. B. auf Schokolade zu verzichten. In Einzelfällen ist es dennoch möglich, dass die Akne sich nach dem Verzehr eines bestimmten Nahrungsmittels verschlimmert.
  • Bei Akne können auch Methoden aus der Alternativmedizin vorgenommen werden. Dazu gehören unter anderem Bäder und Dampfbäder, Akupunktur, Homöopathie und Arzneimittel auf pflanzlicher Basis (Phytotherapie). Die Methoden sind meist nicht wissenschaftlich belegt, können aber dennoch zu einer Verbesserung des Befundes führen.


« Aknebehandlung Aknebehandlung - Therapie »

Letzte Aktualisierung am 21.07.2009.

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