Es wirkt sich günstig aus, das operierte Lid zu kühlen. Die Fäden können nach einigen Tagen vom Arzt gezogen werden. Eine mechanische Belastung der Operationswunde sollte in der Anfangszeit vermieden werden. Kontrolluntersuchungen beim Arzt sollten wahrgenommen werden. In den Folgemonaten sollte sich der Patient vor direktem Sonnenlicht, das auf den operierten Hautbereich trifft, schützen, um Pigmentstörungen vorzubeugen.
Bei der Lidkorrektur können Komplikationen wie z. B. Blutungen und Nachblutungen, Blutergüsse, Wundheilungsstörungen und Infektionen vorkommen. Die Bildung von sichtbaren, manchmal auch funktionell störenden Narben ist nicht auszuschließen. Es kann passieren, dass das Lid offen bleibt oder nach außen oder innen geneigt ist. Durch Nervenschäden ist es unter Umständen möglich, dass ein Taubheitsgefühl oder eine Lähmung entsteht. Am Auge direkt kann es in sehr seltenen Fällen ebenfalls zu Schäden kommen, es ist nicht vollständig auszuschließen, dass diese dauerhaft sind.
In den meisten Fällen kann mit einer solchen Operation am Lid eine jünger wirkende, straffe Lidhaut beziehungsweise eine deutliche Verminderung der so genannten Tränensäcke erreicht werden. Es ist jedoch prinzipiell auch möglich, dass das Ergebnis unzufriedenstellend ist oder aufgrund von Über- oder Unterkorrektur oder Narbenzug Probleme bereitet.
Um Falten am Auge zu bekämpfen, können auch andere Behandlungen wie z. B. eine Hautunterspritzung mit so genannten Fillern oder eine Injektion des Wirkstoffes Botulinumtoxin vorgenommen werden. Ebenso können sich eine Laserbehandlung oder eine Wärmebehandlung (Thermage) für die Faltenglättung eignen. So genannte Tränensäcke können dagegen nur durch eine Operation behandelt werden.