Neben der Hautuntersuchung sollte eine Untersuchung durch einen Augenarzt erfolgen. Die Lider werden genau betrachtet. Die Erschlaffung, Vorwölbung und Stellung der Lider werden beurteilt. Damit der Befund vor und nach der Operation miteinander verglichen wird, wird meist eine Fotoaufnahme angefertigt.
Bei ästhetischen Eingriffen sollte sich der Patient informieren, wie teuer die Behandlung ist. Vor der Operation am Lid sollten Medikamente, die die Blutgerinnung hemmen (z. B. Marcumar® oder Aspirin®) abgesetzt werden. Dazu ist aber die Absprache mit dem Arzt erforderlich.
In den meisten Fällen kann die Operation zur Lidkorrektur nach der Gabe einer örtlich betäubenden Spritze geschehen. Oft wird ein geplanter Schnitt auf dem Lid angezeichnet. Dann wird die Haut an einer dafür günstigen Stelle (z. B. in einer Falte) eingeschnitten. Manchmal kann die Operation auch von der Lidinnenseite her erfolgen. Der Gewebeüberschuss (z. B. Haut, Fettgewebe, Bindegewebe) wird mit dem Operationsmesser oder einer Schere herausgeschnitten. Bisweilen werden spezielle Methoden der Lidkorrektur vorgenommen. Nach den Maßnahmen wird das Lid straff vernäht, so dass die Funktion gut ist und es ästhetisch ansprechend aussieht.