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Chemische Peelings - Funktionsweise


Wie funktioniert ein chemisches Peeling?

Für ein chemisches Peeling können unterschiedliche Substanzen verwendet werden. Davon abhängig kommt es zu einer Abschälung nur ganz oberflächlicher oder auch tieferer Schichten der Haut. Drei Wirktiefen werden unterschieden, für die jeweils andere Chemikalien zum Einsatz kommen.


Ein oberflächliches Peeling verwendet normalerweise Fruchtsäuren. Meist handelt es sich um AHA (Alpha-Hydroxy-Säuren) aus Zitrusfrüchten, Ananas, Äpfeln oder Milch. Seltener werden Glykolsäuren verwendet, die aus noch nicht reifen Trauben und Zuckerrohrsaft gewonnen werden. Durch die Peeling-Behandlung kommt es zu einer Ablösung der obersten Hautzellen. Dieses Peeling muss meist mehrfach wiederholt werden, um eine deutliche Wirkung zu erzielen.

Ein mitteltiefes chemisches Peeling geschieht mit etwas stärkeren Säuren, den TCA (Trichloressigsäuren). Über die Konzentration des Mittels kann die Wirkung variiert werden. Eine weiterentwickelte Variante der TCA besitzt zusätzlich einen blauen Farbstoff, um die Eindringtiefe und die Verteilung genau sichtbar zu machen. Trichloressigsäuren (TCA) bewirken eine Auflösung der obersten Hautschichten und regen darunter die Produktion von Bindegewebe (Kollagen, elastische Fasern) an. Bis die abgestorbenen Hautzellen abfallen, dauert es einige Tage.

Ein tiefes chemisches Peeling wird mit Phenol durchgeführt. Die Substanz führt zu einer Abschälung der Haut bis zu den tiefen Schichten. Dementsprechend können auch tiefer liegende Veränderungen entfernt werden, die Erneuerung der Haut dauert jedoch auch mit durchschnittlich drei Wochen relativ lang.

 


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Letzte Aktualisierung am 21.07.2009.

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