Falls eine zu tiefe Abtragung durch Dermabrasion erfolgt, kann es zu bleibender Hautrötung oder zu Narben kommen. Wird das Gewebe umgekehrt zu flach abgetragen, so kann ein Rest des Befundes verbleiben und weiterhin optisch auffallen. Nach Dermabrasion kann es zu Blutungen und Nachblutungen, Schmerzen und Wundheilungsstörungen kommen, auch Infektionen können nicht komplett ausgeschlossen werden. Falls ein Ausführungsgang einer Hautdrüse verschlossen wird, kann es zur Bildung eines Gewebshohlraums (Zyste) kommen.
Der Erfolg einer Schleifbehandlung der Haut zeigt sich erst nach einigen Monaten. Zunächst kommt es zur Schorfbildung, und für mehrere Monate kann die Haut noch gerötet sein. In den meisten Fällen kann durch die Dermabrasion oder die Microdermabrasion eine subjektive und objektive ästhetische Besserung erreicht werden. Ob die Hautveränderung komplett entfernt werden kann, richtet sich nach der Art und der Tiefe innerhalb der Haut. Vor allem im Gesicht ist die Dermabrasion gut wirksam, während an manchen anderen Hautstellen wie z. B. Arminnenseiten und Beininnenseiten eine etwas schlechtere Behandlung möglich ist. Gegebenenfalls kann das Abschleifen erneut durchgeführt werden. Spätere weitere Hautalterungsprozesse können auch durch Dermabrasion nicht aufgehalten werden.