Falten können unter anderem dadurch behandelt werden, indem sie mit körpereigenem Fett unterspritzt werden (Lipotransfer). Durch die Auffüllung des Gewebes mit dem Fett wird die Haut gestrafft, und die Falten werden von innen heraus geglättet. Auf ähnliche Weise wie die Eigenfettbehandlung funktioniert die Injektion weiterer Füllmaterialien (Filler) zur Faltenbehandlung. Vorteil von eigenem Fett gegenüber Fremdsubstanzen ist, dass keine allergischen Reaktionen auftreten.
Wann wird eine Faltenbehandlung mit Eigenfett durchgeführt?
Durch die Injektion von Eigenfett werden vor allem Falten behandelt. Der Mediziner unterscheidet mehrere Arten von Falten, die jeweils auf ein bestimmtes Verfahren der Faltenbehandlung besonders gut ansprechen. Es gibt z. B. mimische (dynamische) Falten, welche durch Muskelzug im Gesicht entstehen.
Solche dynamischen Falten sind beispielsweise die so genannten Krähenfüße an den Augen oder die Stirnfalten. Aktinische Falten hingegen werden durch Alterungsprozesse verursacht, eine Rolle spielen auch Umstände wie häufiger Aufenthalt in direkter Sonne oder Zigarettenrauch. Eine dritte Faltenart wird orthostatische Falten genannt, welche zustande kommen, wenn Gewebe schlaff herunterhängt (Einfluss der Schwerkraft). Ein Eigenfetttransfer kann zur Glättung aller Sorten von Falten eingesetzt werden.
Eine Eigenfettbehandlung ist darüber hinaus z. B. auch an den Lippen möglich, damit sie voller erscheinen. Ebenfalls können Hautdefekte oder „eingefallene" Bereiche mit eigenem Fett unterspritzt werden. Brust und Gesäß können z. B. vergrößert und gestrafft werden.
Letzte Aktualisierung am 21.07.2009.