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Schweißdrüsenabsaugung, chirurgisch - Funktionsweise


Wie funktioniert eine chirurgische Schweißdrüsenabsaugung?

Bei der Schweißdrüsenentfernung wird die Eindämmung des vermehrten Schwitzens dadurch erreicht, dass die Schweißdrüsen beseitigt werden und von diesen somit kein Schweiß mehr hergestellt werden kann. Dies führt im Gegensatz zu einigen anderen Methoden dazu, dass das Schwitzen in dem Hautbereich auch dauerhaft abgestellt werden kann. Die Entfernung kann mit mehreren Methoden geschehen, nämlich durch Absaugung der Schweißdrüsen über eine Kanüle (Saugkürettage), durch Ausschabung der Drüsen mit einem ringförmigen Messer (Kürettage) oder durch Herausschneiden der Schweißdrüsen über eine Schnittoperation (Exzision).


Welche Untersuchungen müssen vor der Schweißdrüsenabsaugung durchgeführt werden?

Ein eingehendes Arzt-Patienten-Gespräch (Anamnese) ist bei starkem Schwitzen (Hyperhidrose) oftmals wichtiger als die eigentliche Untersuchung des Patienten. Er versucht herauszufinden, ob eine Grunderkrankung die Ursache für den Schweißüberschuss ist, da in diesem Fall eine Behandlung dieser Krankheit sinnvoller ist als die Schweißdrüsenentfernung.

Was müssen Patienten vor einer Schweißdrüsenabsaugung beachten?

Der Patient sollte vorab klären, ob die Kosten von der Krankenversicherung übernommen werden können. Es kann erforderlich sein, gerinnungshemmende Arzneimittel (z. B. Marcumar® oder Aspirin®) vor der Behandlung abzusetzen. Hierfür erfolgt eine Rücksprache mit dem Arzt.

Wie läuft die Schweißdrüsenabsaugung ab?

Das Vorgehen ist bei den verschiedenen Möglichkeiten der Schweißdrüsenentfernung unterschiedlich. In der Regel erfolgt eine örtliche Betäubung, bevor der jeweilige Eingriff durchgeführt wird.

Beim Absaugen der Schweißdrüsen (Saugkürettage) wird zunächst ein mit Wasser stark verdünntes Betäubungsmedikament in den zu behandelnden Hautbereich eingespritzt. Dies führt dazu, dass sich die Haut vom Untergrund löst. Über eine Hohlnadel werden die Schweißdrüsen aus dem entstandenen Raum abgesaugt.

Für das Abschaben der Schweißdrüsen (Kürettage) erfolgt ein kleiner Hautschnitt, über den ein ringartiges Messer eingeführt wird. Der Arzt kann mit dem Spezialmesser die Schweißdrüsen abschaben, die an der Hautinnenseite hängen.

Ein etwas größerer Eingriff ist die Entfernung der Schweißdrüsen durch eine Schnittoperation (Exzision). Der Arzt entfernt ein Stück Haut mitsamt Schweißdrüsen, zusätzlich werden unter den Hauträndern noch weitere Drüsen herausgeschnitten (meist mit einer Schere). Die Hautwunde wird nach einer meist erforderlichen Hautdehnung genäht. Schließlich wird die Wunde mit einem Verband versorgt.

 


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Letzte Aktualisierung am 21.07.2009.

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