Eine Zugwirkung auf das operierte Areal sollte vermieden werden, bei Bewegungen sollte der Patient in den ersten Tagen nach dem Eingriff darauf achten. Rauchen schadet der Wundheilung, daher sollte für einige Wochen darauf verzichtet werden.
Alle Methoden der Schweißdrüsenentfernung sind in einem großen Teil der Fälle erfolgreich, so dass das Schwitzen im behandelten Bereich dauerhaft vermindert werden kann. Prinzipiell am effektivsten ist das Herausschneiden der Schweißdrüsen, es treten jedoch häufiger Komplikationen ein als bei der Ausschabung oder Absaugung. Garantiert werden kann ein Erfolg des jeweiligen Eingriffs nicht. Es ist auch später noch möglich, dass das vermehrte Schwitzen wieder vorkommt.
Besteht eine übermäßige Schweißbildung, so empfehlen sich anfangs schon einfache Methoden, z. B. der Verzicht auf scharfe Nahrungsmittel und Kaffee. Es gibt einige Arzneimittel zum Auftragen oder Einnehmen, die gegen die Hyperhidrose (vermehrtes Schwitzen) hilfreich sein können. Andere Möglichkeiten sind eine Strombad-Behandlung (Leitungswasser-Iontophorese) und die Gabe des Wirkstoffs Botulinumtoxin über eine Spritze in den Bereich.