Aus medizinischer Sicht werden unter Berufskrankheiten der Haut alle Krankheiten zusammengefasst, die durch berufliche Belastung der Haut verursacht, verschlimmert oder unterhalten werden.
Es besteht also ein Zusammenhang zwischen der beruflichen Tätigkeit und der Hautkrankheit. Rechtlich werden jedoch nur diejenigen Krankheiten als Berufskrankheit anerkannt, die in der so genannten „Berufskrankheitenliste" (Nummer 5101) aufgelistet sind. Zu den häufigsten Berufskrankheiten gehören die Erkrankungen der Haut.
Wie werden beruflich bedingte Hautkrankheiten ausgelöst?
Beruflich bedingte Hautkrankheiten werden vor allem durch ungeschützten oder unsachgemäßen Umgang mit vielen scharfen bzw. aggressiven Chemikalien, Laugen, Säuren, Kühlmitteln, Bohrmitteln und anderen Materialien hervorgerufen. Es kommt vor allem zu einer Zerstörung der Schutzbarrieren der Haut.
Selbst ein häufiges Händewaschen mit eigentlich harmlosen Seifen, Shampoos, Waschpasten etc. kann im Laufe der Zeit, ein solches toxisches (giftiges) Ekzem hervorrufen. Dies wird auch als so genanntes Abnutzungsekzem bezeichnet und ist oft eine Berufskrankheit von Metallarbeitern, Friseuren und anderen Schmutz- und Feuchtigkeitsberufen.
Zu den wichtigsten Auslösern gehören:
- Epoxyharze
- Zement
- Gummiinhaltsstoffe
- Nickel
- Inhaltsstoffe von Kühlschmiermittel (Metallbearbeitung)
- Haarfärbemittel
Letzte Aktualisierung am 21.07.2009.