Bei der Rhinomanometrie handelt es sich um ein Messverfahren zur Bestimmung des Luftwiderstandes beim Atmen durch die Nase.
Was versteht man unter einer aktiv anterioren Rhinomanometrie?
Bei einer aktiv anterioren Rhinomanometrie handelt es sich um ein Eigenstromverfahren, bei dem eine Nasenöffnung mit einer Messsonde verschlossen wird (Druckmessung) und der Patient durch die andere Nasenöffnung über eine Gesichtsmaske selbständig atmet. Mit dieser Untersuchung wird die Durchgängigkeit der Nasengänge überprüft und eventuell bestehende Einschränkungen der Atmung durch die Nase festgestellt.
Die Rhinomanometrie kommt auch bei der „nasalen Provokationstestung" zum Einsatz. Hierbei wird die Reaktion der Nasenschleimhaut auf eine Reizung (Provokation) mit Allergenen analysiert.
Wie funktioniert die Rhinomanometrie?
Bei diesem Verfahren wird mithilfe einer speziellen Atemmaske während des Ein- und Ausatmens, der Differenzdruck zwischen dem Raum vor dem Nasenloch und der Mundhöhle gemessen. Die Daten werden in Echtzeit dargestellt und im Computer (geräteintern) gespeichert.
Zudem werden Messartefakte eliminiert, dadurch kommt es zu einer hohen Genauigkeit der Messwerte. Aufgrund dessen wird eine sichere diagnostische Verlaufskontrolle und eine hohe Reproduzierbarkeit der Messdaten erreicht.
Wann kommt die Rhinomanometrie zum Einsatz?
Die objektive Bestimmung des nasalen Atemwiderstandes kommt zum Einsatz:
- zur Funktionsdiagnostik und Verlaufskontrolle nach chirurgischen Eingriffen
- zur Beurteilung von Allergietests
- zur Beurteilung von Medikamenteneffekten
Letzte Aktualisierung am 21.07.2009.