Eine Erektion ist eine Versteifung des Penis, die durch vermehrte Blutzufuhr und verminderten Blutabfluss zustande kommt. Eine Erektion tritt vor allem bei sexueller Stimulation auf und dient dazu, den Geschlechtsakt durchführen zu können.
Es gibt eine Vielzahl von Ursachen, die für die erektile Dysfunktion (Erektionsstörung) verantwortlich sein können. Bei jüngeren Männern sind Erektionsprobleme oftmals psychisch bedingt. Je älter die Männer werden, desto häufiger liegt eine körperliche Erkrankung oder Störung als Ursache vor. Eine erektile Dysfunktion kann auf eine zugrunde liegende ernste Erkrankung hindeuten.
Psychische Ursachen für diese Art der Impotenz können beispielsweise Erfolgsdruck, Versagensängste und Stress beim Sex sein. Diese Probleme können dazu führen, dass der Penis sich nicht mehr richtig versteift. Oft werden durch den seelischen Druck nicht mehr genügend erektionsfördernde Botenstoffe im Gehirn ausgeschüttet.
Die möglichen körperlichen Ursachen für die Erektionsstörung sind vielfältig. Die Erektionsprobleme können unter anderem auf Gefäßerkrankungen wie Arteriosklerose hindeuten. Da Arteriosklerose zu schweren Folgen wie z. B. einem Herzinfarkt oder einem Schlaganfall führen kann, sollte eine genaue Abklärung der Erektionsprobleme erfolgen. Weitere Krankheiten, die zu Erektionsstörungen führen können, sind unter anderem Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit), hormonelle Störungen, nervliche Erkrankungen, Verletzungen sowie vorangegangene Operationen. Die Einnahme von Medikamenten und der Konsum von Alkohol, Drogen und Nikotin können ebenso zu einer erektilen Dysfunktion führen.