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Homöopathie - Nach der Behandlung


Homöopathische Mittel können Nebenwirkungen aufweisen

Erstverschlimmerung

Homöopathische Mittel werden nach dem Prinzip der Ähnlichkeit eingesetzt. Das bedeutet, dass zur Behandlung bestimmter Symptome Stoffe verwendet werden, die genau die gleichen Erscheinungen hervorrufen können. Bei Gabe dieser Medikamente kann es am Anfang der Behandlung zur vorübergehenden Verstärkung der Krankheit kommen.

Der Homöopath nennt dies Erstverschlimmerung und sieht es als Zeichen, dass das Medikament wirkt. Schulmediziner sehen in diesem Phänomen jedoch einen Beweis der Unwirksamkeit homöopathischer Mittel. Den Homöopathen wird vorgeworfen, diese fehlende Wirkung nur zu beschönigen. Es gibt keinen wissenschaftlichen Beweis dafür, dass eine „Erstverschlimmerung" auf ein Ansprechen des Körpers auf die Therapie zurückzuführen ist.


Niedrige Potenzen

Homöopathische Mittel, die in niedrigen Potenzen (also in hohen Konzentrationen) verabreicht werden (bis ca. D6) beinhalten noch nachweisbare Mengen des ursprünglichen Wirkstoffs. Diese Mittel können dann Nebenwirkungen hervorrufen. Vergiftungen können beispielsweise auftreten, wenn größere Mengen der Stoffe Mercurius (Quecksilber), Arsenicum (Arsen) oder Nux vomica (Brechnuss, enthält Strychnin) eingenommen werden.


Alternativen

Es gibt Alternativen zur Homöopathie, bei denen die Wirkung durch Studien bewiesen werden konnte.


Schulmedizin

Stoffe, die in der Schulmedizin als Medikamente verwendet werden, müssen erst durch vielfache Tests und Studien geprüft werden. Dabei geht es nicht nur um die Wirkung und Anwendung der Arzneimittel, sondern auch um das Erfassen des Nebenwirkungsspektrums. Wenn also ein neues Mittel auf den Markt kommt, so wurde es vorher vielfach getestet und analysiert. Dass diese Stoffe Nebenwirkungen besitzen, ergibt sich aus der Tatsache, dass sie auch erwünschte Wirkungen aufweisen. Es gibt praktisch keine Stoffe, die nur erwünschte Wirkungen aufweisen.


Phytotherapie

Die Pflanzenheilkunde verwendet, anders als die Homöopathie, unverdünnte oder sogar konzentrierte Medikamente. Daher unterliegt die Phytotherapie einer strengeren Kontrolle als die Homöopathie. Allerdings kommt es hier auch häufiger zu Nebenwirkungen.

 


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Letzte Aktualisierung am 21.07.2009.

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