Die Pflanzenheilkunde nutzt die Kraft der Natur, um verschiedene Erkrankungen zu behandeln. Heilpflanzen beinhalten Stoffe, die im Körper bestimmte Funktionen anregen und damit die Heilung einiger Krankheiten anstoßen.
Die Wirkstoffe können auch, wie beispielsweise Penicillin, unabhängig vom menschlichen Körper wirken. Penicillin ist ein Stoff, der natürlicherweise von Pilzen produziert wird, um Bakterien abzutöten.
Heilpflanzen werden in der Pflanzenheilkunde in drei verschiedenen Formen verwendet.
Frischpflanzen
Einige der Heilpflanzen werden direkt verarbeitet und häufig getrocknet als Teemischung verwendet. Außerdem kann man Sekrete der Pflanze verwenden. Außerdem kann man die Früchte auspressen oder die Pflanzen in Öl einlegen, um Inhaltsstoffe aus den Pflanzen herauszulösen.
Drogen
Als „Drogen" werden in der Phytotherapie getrocknete Pflanzenteile oder aus den Pflanzen gewonnene Harze, Öle oder Wachse bezeichnet.
Extrakte
Die Extraktion beginnt damit, die Pflanzen oder Teile davon in geeignete Lösungsmittel einzulegen (z.B. Wasser oder Ethanol). Damit werden bestimmte Wirkstoffe herausgelöst. Nach diesem Prozess wird das Extraktionsmedium entfernt, z.B. durch Verdampfen. Die damit konzentrierten Wirkstoffe können dann in Pulverform weiterverwendet werden (z.B. in Tabletten oder Kapseln).
Letzte Aktualisierung am 21.07.2009.