Verschiedene Untersuchungen können der Diagnostik von Erkrankungen des Enddarms dienen. Zu den Enddarmuntersuchungen gehören zunächst die Patientenbefragung (Anamnese) und die Tastuntersuchung des Afters (digital-rektale Untersuchung). Wichtig sind die verschiedenen Möglichkeiten der Enddarmspiegelung (Proktoskopie und Rektoskopie). Des Weiteren können bildgebende Untersuchungen wie Ultraschall oder Röntgen und einige spezielle Methoden durchgeführt werden.
Wann werden Enddarmuntersuchungen durchgeführt?
Untersuchungen am Enddarm und am After werden bei Enddarmerkrankungen oder dem Verdacht darauf vorgenommen. Symptome, die auf eine Erkrankung des Afters oder Enddarms hindeuten, sind z. B. Schmerzen (insbesondere beim Stuhlgang), analer Juckreiz, frische Blutauflagerungen auf dem Stuhl oder fühlbare Verdickungen am After.
Einige mehr oder weniger häufige Erkrankungen am Enddarm und After sind:
- Hämorrhoiden (Vergrößerung der Gefäßpolster am After)
- Stuhlinkontinenz (Unvermögen, den Stuhl zu halten)
- Analabszess (Abgekapselte Entzündung am After)
- Analfistel (Entzündungskanal am After)
- Analvenenthrombose (Schmerzhaftes Blutgerinnsel am After)
- Analfissur (Schleimhautriss, der zu sehr starken Schmerzen führen kann)
- Analekzem (Hautausschlag am After)
- Rektumkarzinom (Bösartiger Tumor des Mastdarms)
- Analkarzinom (Bösartiger Tumor des Afters)
- Verletzungen am After
Letzte Aktualisierung am 21.07.2009.