In der Sprechstunde erfolgt zunächst eine Begutachtung auf mögliche Verletzungen oder Geschwüre, Nagel- oder Hautpilz, aber auch auf die Form der Füße und die Stellung der Zehen. Im Verlauf der Diabetes-Erkrankung können sich nämlich diese verändern.
Im Falle eine krankhaften Veränderung erfolgt eine Behandlung. Die optimale Behandlung von Fußwunden wird in enger Kooperation mit Radiologen, Gefäßchirurgen und Traumatologen sicher gestellt.
Oberste Ziel der Therapie ist die Vermeidung von Amputationen, sind diese jedoch unvermeidar, so versucht man den Schaden auf wenige Teile des Fußes zu beschränken.
Die Behandlung umfasst eine regelmäßige chirurgische Wundreinigung, Entlastung des betroffenen Bereichs sowie eine entsprechende Antibiotika-Gabe.
Durch diese Maßnahmen können sogar größere Amputationen auch in fortgeschrittenen Fällen vermieden werden.Es handelt sich leider um einen langwierigen Prozess, der die Patienten und auch die betreuenden Krankenschwestern und Ärzte viel Geduld fordert.
Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Behandlung von Fußkomplikationen ist eine optimale Blutzuckereinstellung.
Kann man ein diabetisches Fußsyndrom vorbeugen?
Patienten mit diabetischer Nervenschädigung sollten zur Vorsorge weites, bequemes Schuhwerk tragen und regelmäßig selber die Füße kontrollieren.
Letzte Aktualisierung am 13.08.2009.