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Diabetischer-Fuß-Sprechstunde


Was ist das diabetische Fußsyndrom?

Hierbei handelt es sich um eine der schwerwiegendsten und vor allem kostenintensivsten Folgeerkrankungen des Diabetes mellitus. Eine langjährige Blutzuckererhöhung kann zu einer Schädigung der Nervenfunktionen führen, welches sich in erster Linie in den Füßen und Beinen bemerkbar macht. Typische Symptome sind Brennen, Kribbeln und Ameisenlaufen in den Füßen.

Die Patienten klagen zudem oft über ein taubes oder pelziges Gefühl. In der Regel treten die Beschwerden seitengleich in beiden Füßen auf und werden besonders abends oder nachts wahrgenommen.Kommt es zu einem Ausfall der Schmerzwahrnehmung, so können sich an den Füßen Geschwüre bilden.


Warum ist die Untersuchung der Füße besonders wichtig?

Da diabetische Nervenschädigungen besonders häufig vorkommen, ist die Untersuchung der Füße sehr wichtig. Bei einer diabetischen Nervenschädigung besteht eine fehlende Wahrnehmung von Schmerzen.

Dadurch können insbesondere Bagatellverletzungen an den Füßen von den Patienten übersehen werden, da diese nicht mehr wahrgenommen werden. Bei Diabetikern können daher bereits geringste Druckstellen zu ausgeprägten Schäden am Fuß bis hin zur Knochenentzündung führen. Zur Behandlung des diabetischen Fußsyndroms stehen speziell ausgebildete und erfahrene Krankenschwestern und Ärzte zur Verfügung.

Diabetischer-Fuß-Sprechstunde - Ablauf »

Letzte Aktualisierung am 13.08.2009.

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