Neben einer Betrachtung der Haut und eventuellen Spezialmethoden bei der jeweiligen Hautkrankheit müssen vor der wIRA-Therapie keine besonderen Untersuchungen vorgenommen werden.
Da die wIRA-Therapie normalerweise keine Leistung der Krankenversicherung ist, sollte sich der Patient vor der Behandlung über die Kostenfrage informieren.
Während der Beleuchtung mit wIRA sollte der Patient nicht direkt in den Strahler schauen.
Vor der Behandlung mit wassergefiltertem Infrarot A (wIRA) muss meist die obere Hornhautschicht der Warze beziehungsweise des Hautbefundes abgetragen werden. Dazu wird in der Regel ein weichmachendes Pflaster aufgeklebt. Kurz vor der Bestrahlung wird die Hornschicht dann abgetragen.
Dann erfolgt die Bestrahlung des Hautareals mit wIRA durch eine Hydrosun®-Lampe. Die Einwirkungszeit des Infrarotlichtes beträgt zwischen 5 und 30 Minuten, Warzen werden meist zwischen 20 und 30 Minuten beleuchtet. Die wIRA-Therapie wird mehrmals (bis zu 10 Mal) im Abstand von jeweils einer Woche wiederholt, was von der Größe der Warze (beziehungsweise der Hautkrankheit) abhängt.
Bei der wIRA-Therapie sind bisher keine Komplikationen bekannt. Schmerzen treten bei der Behandlung normalerweise ebenfalls nicht auf.
Nach der wIRA-Behandlung sind vom Patienten meist keine Besonderheiten zu beachten.