In den letzten Jahrzehnten haben die Hauttumore in den westlichen Industrieländern stark zugenommen. Inzwischen ist der Hautkrebs die häufigste Krebsart des Menschen und wird hauptsächlich durch die zunehmende Belastung mit UV-Strahlung ausgelöst.
Hautveränderungen werden entweder aus rein kosmetischen Gründen entfernt (z.B. Alterswarzen oder kleine Fibrome) oder weil sie verdächtig aussehen. Verdächtige Hautveränderungen werden feingeweblich untersucht, um mögliche bösartige Zellveränderungen rechtzeitig zu erkennen.
In der Regel können fast alle Hauttumore in Hautarztpraxen ambulant entfernt werden. Bei der Behandlung des schwarzen Hautkrebses stehen spezialisierte Hautarztpraxen oder -zentren im Vordergrund.
Wie sollte man bei verdächtigen Hautveränderungen vorgehen?
Nach der Entdeckung verdächtiger Hautveränderungen sollten Sie am besten einen Hautarzt aufsuchen. Dieser untersucht die Muttermale nach Lokalisation, Form, Größe, Umfang, Konsistenz, Grenze zur benachbarten Strukturen, die Beweglichkeit zur Haut und die Schmerzempfindlichkeit.
Zudem werden die regionalen Lymphknoten untersucht. Verdächtige Hautveränderungen werden in der Regel operativ entfernt und unbedingt zu einer patho-histologischen Untersuchung geschickt, damit eine sichere Diagnose gestellt werden kann. Je nach Untersuchungsergebnis wird das weitere Vorgehen bestimmt, z.B. ergänzende Medikamententherapie oder Nachresektion.
Letzte Aktualisierung am 21.07.2009.