Anzeige

Hautkrebsvorsorge / Screening - Krebsarten


Risikofaktoren für die Entstehung von Hautkrebs

Hauptrisikofaktor ist die übermäßige UV-Bestrahlung durch Sonnenbank (Solarium) und Sonnenlicht. Die wichtigsten Risikofaktoren für die Entstehung des schwarzen Hautkrebses (malignes Melanom) ist eine Gesamtzahl von mehr als 50 Muttermalen (Nävi) und das Vorkommen atypischer (dysplastischer) Nävi.


Die wichtigsten Krebsarten

Im Wesentlichen unterscheidet man, je nach Krebsart, zwischen dem malignen Melanom, Basalzellkrebs und dem Spinaliom. Das maligne Melanom wird auch als schwarzer Hautkrebs bezeichnet und macht etwa dreiviertel der Fälle von Hautkrebs aus. Die anderen Formen werden „Weißer Hautkrebs" bezeichnet. In seltenen Fällen kann der weiße Hautkrebs Metastasen (Tochtergeschwülste) bilden. Bei einer rechtzeitigen Diagnose kann sie jedoch sicher und gut behandelt werden.

Malignes Melanom

Das maligne (bösartig) Melanom ist der gefährlichste Hautkrebs. Es bildet häufig Metastasen (Tochtergeschwülste) in anderen Organen. Meist sind belichtete Körperstellen wie Gesicht und Dekoltee betroffen, es kann aber auch an anderen Stellen auftreten. In ihrem Aussehen ähneln sie sehr stark Muttermalen, daher sollten Muttermale regelmäßig kontrolliert und bei auffälliger Veränderung entfernt werden.

Leider hat sich die Zahl der Neuerkrankungen an bösartigen Hauttumoren in den letzten 15 Jahren in Europa fast verdoppelt. Jährlich sind etwa 2-3 Prozent der Deutschen neu betroffen. Ungefähr 1 Prozent der Krebstodesfälle gehen auf das maligne Melanom zurück.

Aktinische Keratose (Lichtkeratose)

Bei der aktinischen Keratose handelt es sich um eine Verhornungsstörung der Haut. Sie wird durch Sonnenstrahlung oder Solarium verursacht. Man spricht hier auch von einer Präkanzerose (Krebsvorstufe), da sich in einigen Fällen aus einer aktinischen Keratose Krebs entwickeln kann (das so genannte Plattenepithelkarzinom oder Spinaliom).

Spinaliom (Plattenepthelkarzinom, Stachelzellkrebs)

Das Spinaliom bzw. Plattenepithelkarzinom wird durch Strahlung ausgelöst (sowohl Sonnenstrahlung als auch Solarium). Dieser Tumor bildet häufig Krusten und derbe Knoten und neigt zu Blutungen.

Es werden 2 Arten von Spinaliomen unterschieden:

Verhorntes Spinaliom

Dieses Spinaliom entsteht bevorzugt auf durch Strahlung oder chemisch geschädigter Haut oder auf chronisch entzündeter Haut sowie auf straffen Narben.

Unverhorntes Spinaliom

Dieses Spinaliom entwickelt sich auf den Schleimhäuten des Körpers. Dazu gehören die Zunge, Speiseröhre, Bindehäute, Vagina, Harnröhre und After. Neben der Strahlung wird es durch chemische Gifte wie Tabakrauch oder Arsen sowie durch HPV (Humane Papilloma Viren) ausgelöst.

Dedifferenziertes Spinaliom (Sonderform)

Es entsteht aus der aktinischen Keratose und entwickelt sich sehr schnell.

Das Spinaliom wird chirurgisch entfernt und sollte immer "im Gesunden" abgetragen werden. Damit ist gemeint, dass nicht nur der Tumor, sondern auch ein Teil des umliegenden Gewebes entfernt werden sollte um sicher zu gehen, dass keine Tumorreste zurückbleiben. Zudem muss ein Lymphknotenbefall ausgeschlossen werden. Eventuell ist eine Strahlentherapie erforderlich.

Basaliom (Basalzellkrebs)

Das Basaliom tritt insbesondere an sonnenexponierten Hautstellen auf. Es wächst sehr tief in die Haut ein und kann das darunter liegende Gewebe schädigen. Dieser Krebs bildet keine Metastasen. Beim Basaliom ist die unterste Hautschicht, die Basalzellschicht, betroffen. Hier befinden sich die so genannten Basalzellen, die beim Basaliom erkrankt sind.
Es gibt verschiedene Arten von Basaliomen, die in der Regel chirurgisch entfernt oder mittels Laser abgetragen werden.

 


« Hautkrebsvorsorge / Screening Hautkrebsvorsorge / Screening - Diagnose »

Letzte Aktualisierung am 21.07.2009.

Vorsorge und Hautkrebs

Hautkrebs

Hautarzt für Hautkrebsvorsorge
Dr. med. P. Dorittke
Hautarzt
in 41236 Mönchengladbach
Dr. med. P. Dorittke
Hautarzt
in 41352 Korschenbroich
Portrait Ulrike Zinn, Praxis für Dermatologie, Dermatologische Praxis, Cosmetic u. Laserinstitut, Frankfurt am Main, Hautärztin, Fachärztin für Dermatologie und Venerologie U. Zinn
Hautärztin, Fachärztin für Dermatologie und Venerologie
in 60313 Frankfurt am Main
Alle anzeigen Zufall
Blickpunkt: Behandlungen
Anzeige
Neuigkeiten
Heilende Kräuter für die Haut

Denkanstöße für eine bessere und gesündere Haut: Die Aufgaben der Haut als unser größtes Organ sind vielfältig, ebenso vielfältig wie die Beschwerden, die ihr zusetzen ... »

Trockene Haut - was nun?

Ursachen und Folgen trockener Haut - und was sich dagegen tun lässt: Trockene Haut sieht nicht nur im schlimmsten Falle gerötet, schuppig oder grau aus, sie spannt und juckt auch, was sogar zu Entzündungen ... »

Wirksame Spezialpflege für trockene Haut
Mit einer Spezialpflege wirksam gegen trockene Haut ancremen

Problemhaut ade: Extrem trockene Haut kann extrem unangenehm sein. Bei dem einen führt sie zu einer ständig schuppenden Hautoberfläche, bei anderen ... »

Therapie bei Neurodermitis im Kindesalter
Therapie bei Neurodermitis im Kindesalter

Eincremen kann als Spiel ausgestaltet werden: Neurodermitis ist für Erwachsene schon eine Qual. Kinder leiden noch einmal mehr unter der Hautkrankheit, die zu Juckreiz, Rötungen und ... »

Was die Haut lichtempfindlich macht
Was die Haut lichtempfindlich macht

Medikamente, Nahrungsmittel und Kosmetika können für Flecken und Sonnenbrand sorgen: Auch wenn der Sommer hierzulande nicht eben der heißeste ist, wird vor langen Aufenthalten in der Sonne - so sie denn mal scheint - immer wieder ... »

Anzeige