Die vermehrte Talgproduktion ist durch einen Überschuss an männlichen Geschlechtshormonen (Androgenen) bedingt. Da die Androgene sowohl bei Jungen als auch bei Mädchen im Pubertätsalter verstärkt ausgeschüttet werden, ist die Akne eine Erkrankung, die vorwiegend Jugendliche betrifft. Bei Mädchen kann sich die Akne bei der Regelblutung verstärken. Die Veranlagung zu einer stärkeren oder weniger starken Akne wird vererbt.
Entgegen einer verbreiteten Annahme spielt die Ernährung (z. B. Verzehr von Schokolade) bei Akne in aller Regel keine Rolle. Ebenso handelt es sich normalerweise nicht um einen Hygienemangel, denn die Entstehung von Akne wird eher durch zu häufiges Waschen begünstigt. Fettige und ölige Substanzen (z. B. Cremes) sowie ein Aufenthalt in feuchter Umgebung können die Akne verstärken. Auch das Ausdrücken der Pickel kann sich negativ auswirken. Des Weiteren können bestimmte Medikamente oder chemische Substanzen die Akne begünstigen. Die psychische Verfassung (z. B. Stress) kann die Aknebildung verstärken.