Bei einer Allergie reagiert das Immunsystem eines Menschen übermäßig stark auf einen bestimmten Fremdstoff, der normalerweise eigentlich harmlos ist. Bei einem ersten Kontakt wird das Immunsystem auf diese Substanz aufmerksam und bildet genau passende Antikörper (Sensibilisierung). Bei einem erneuten Kontakt kommt es zu einer allergischen Reaktion.
Dabei zeigen sich dann oft charakteristische Symptome, beispielsweise allergischer Schnupfen, Atemnotattacken (allergisches Asthma), Juckreiz oder gerötete, tränende Augen. An der Haut kann es zu juckendem, rötlichen Ausschlag, oft mit Quaddeln oder Schuppen, kommen. Eine heftige allergische Reaktion kann bis zum Schock (Kreislaufversagen) führen.
Eine Vielzahl von Stoffen kann Allergien auslösen. Eine solche Substanz wird Allergen genannt. Häufige Allergene sind unter anderem Blütenpollen, Hausstaub, Tierhaare, Insektengifte, Nahrungsmittel, Chemikalien, Arzneimittel und Metalle. Prinzipiell kann sich eine Allergie aber gegen nahezu jede Substanz ausbilden.
Es werden vier Typen von allergischen Reaktionen unterschieden, die sich im Entstehungsmechanismus unterscheiden. Eine Allergie vom Typ I (Soforttyp) tritt wesentlich häufiger auf als die anderen Unterformen.
Letzte Aktualisierung am 09.08.2009.