Grundlage der Behandlung der Tierallergie ist die Vermeidung des Kontakts zu den auslösenden Substanzen (Allergenen). Dies kann nach einer sicheren Diagnose der Allergie gegen eine bestimmte Tierart bedeuten, dass ein vorhandenes Haustier abgeschafft werden muss. Die Wohnungen von Menschen, die ein solches Tier besitzen, sollten vom Patienten nicht betreten werden. Da sich Tierhaare auch z. B. in Decken oder Matratzen (aus Rosshaar und ähnlichen Materialien) finden können, sollte bei einer entsprechenden Allergie auch auf diese Gegenstände verzichtet werden.
Die Allergiesymptomatik kann verbessert werden, indem Medikamente wie z. B. Antihistaminika oder auch Cortison angewendet werden. Eine Hyposensibilisierung (Desensibilisierung, spezifische Immuntherapie = SIT) kann vorgenommen werden, um langsam die Empfindlichkeit gegen die jeweiligen Tiere zu senken.
Normalerweise bleibt eine Allergie gegen Tiere lebenslang bestehen. Bei konsequenter Vermeidung der Auslöser kann eine Symptomfreiheit erreicht werden. Insbesondere bei immer wieder stattfindenden Kontakten kann sich ein allergisches Asthma entwickeln, das durch die Atemnotattacken unangenehm und bedrohlich werden kann.