Warzen sind Knötchen an der Haut, die durch bestimmte Arten von Viren hervorgerufen werden. Die meisten der Erreger stammen aus der Gruppe der Papillomviren. Häufige Formen von Warzen sind die gewöhnlichen Warzen (Verrucae vulgares), Dornwarzen (Verrucae plantares, betreffen die Fußsohle), flache Warzen (Verrucae planae), Feigwarzen (Condyloma acuminata, betreffen meist die Genitalien) sowie Dellwarzen (Mollusca contagiosa). Die Erkrankung kann langwierig sein, aber nur äußerst selten verläuft eine Infektion mit Warzenviren schwer. Manche der Erreger können das Risiko für Krebs erhöhen. Warzen müssen nicht immer behandelt werden, sie können aber z. B. chirurgisch abgetragen werden oder mit anderen Mitteln beseitigt werden.
Hinter Warzen steckt eine Infektion mit Viren. Über 100 verschiedene Viren, die bestimmte Warzen hervorrufen, können unterschieden werden. Die weitaus meisten gehören zu den Papillom-Viren (HPV, Humane Papilloma-Viren). Die Dellwarzen, die auch nicht zu den eigentlichen Warzen gerechnet werden, werden jedoch durch das Molluscum-contagiosum-Virus ausgelöst, welches zur Gruppe der Pockenviren gehört.
Die Übertragung der Viren erfolgt vor allem durch direkten Kontakt mit der Haut eines Erkrankten. Manchmal geschieht die Ansteckung aber auch über Gegenstände, die von mehreren Menschen benutzt werden, z. B. Handtücher oder Trinkgefäße. Schwimmbäder oder Gemeinschaftsduschen können weitere Übertragungswege sein. Die Viren können über kleinste Wunden in die Haut eindringen. Bestimmte Warzenviren können durch ungeschützten Geschlechtsverkehr übertragen werden.