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Schweißdrüsenbehandlung (Botulinumtoxin)


Was ist eine Schweißdrüsenbehandlung mit Botulinumtoxin?

Übermäßiges Schwitzen (Hyperhidrose) kann unter anderem mit dem Wirkstoff Botulinumtoxin behandelt werden. Das Botulinumtoxin wird oft auch mit dessen Handelsnamen (Botox®, Xeomin®, Dysport®, Vistabel®) benannt. Das Mittel wird in die Haut in den Bereich der Schweißdrüsen gespritzt. Botulinumtoxin, ursprünglich ein Giftstoff, erzielt seine Wirkung über eine Hemmung der Schweißproduktion in den Schweißdrüsen.


Wann wird eine Schweißdrüsenbehandlung mit Botulinumtoxin durchgeführt?

Botulinumtoxin kann als Wirkstoff unter anderem eingesetzt werden, wenn ein Patient unter zu starkem Schwitzen leidet. Die Schweißabsonderung ist für den Menschen wichtig, um die Körpertemperatur zu regulieren. Bei manchen Personen bildet sich jedoch so viel Schweiß, dass sie dadurch schon im Alltag gestört werden und unter den äußerlich sichtbaren Folgen (z. B. Flecken im Hemd unter den Achseln) leiden. Eine solche Erkrankung wird als Hyperhidrose bezeichnet.

Die vermehrte Schweißproduktion kann entweder ohne erkennbare Grunderkrankung bestehen (primäre Hyperhidrose) oder durch Ursachen wie Schilddrüsenüberfunktion, Nervenschäden oder Einnahme bestimmter Medikamente (z. B. Cortison) bedingt sein (sekundäre Hyperhidrose). Lässt sich die Ursache eindeutig ausmachen, so kann diese behandelt werden, so dass dann in aller Regel auch das lästige Schwitzen zurückgeht.

Bemerkbar macht sich vermehrtes Schwitzen vor allem unter den Achselhöhlen (Hyperhidrosis axillaris), im Gesicht (Hyperhidrosis facialis), an den Händen (Hyperhidrosis manuum) und Füßen (Hyperhidrosis peduum). Die Störung kann sich aber auch in anderen Körperregionen bemerkbar machen. Das gesteigerte Schwitzen ist nicht nur für den Patienten selbst störend, sondern beeinträchtigt ihn häufig auch im sozialen Umgang mit anderen Personen.


Schweißdrüsenbehandlung (Botulinumtoxin) - Funktionsweise »

Letzte Aktualisierung am 21.07.2009.

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