Man unterscheidet generell zwischen der klassischen und akustischen Rhinomanometrie.
Die klassische Rhinomanometrie (Rhinostream)
Hierbei handelt es sich um einen dynamischen Test des nasalen Drucks und Flusses. Durch die Nasenlöcher erfolgt die Anzeige des Fluss-Widerstandes und somit ein Einblick in das subjektive Empfinden des Patienten bei der Nasenatmung.
Mit dem in der kompakten Manometer-Sonde integrierten Präzisions-Messfühler werden die Aufzeichnungen durchgeführt. Dieser erlaubt eine stabile Messung und einfache Kalibrierung.
Die Gefahr von Fehlmessungen ist äußerst gering. Bei der Messung können eine Maske oder aber anatomisch geformte Nasenadapter verwendet werden.
Die akustische Rhinomanometrie (Rhinoscan)
Die akustische Rhinomanometrie ist ein relativ neues, nicht invasives Untersuchungsverfahren für die oberen Luftwege. Sie basiert auf einer neuartigen akustischen Technik, bei der breitbandige Geräusche in die Nase gesendet werden und der reflektierende Schall analysiert wird. Dabei entsteht ein differenziertes Bild des nasalen Querschnitts.
Die akustische Rhinomanometrie hat sich in den letzten Jahren in der rhinologischen Forschung und Praxis als schnell, einfach und präzise Technik etabliert. Heute ist sie eine effektive Ergänzung zur klassischen Rhinomanometrie.
Die neue Technik erlaubt eine zuverlässige Diagnostik vor allem in der pädiatrischen Rhinologie und eröffnet neue Möglichkeiten und Perspektiven in der Untersuchung der Nasengänge und dem Verhältnis zu möglichen krankhaften Zuständen der oberen und unteren Luftwege.
Die Messung selber dauert jeweils nur wenige Sekunden. Hierbei werden drei aufeinander folgende Messungen sowohl am rechten als auch am linken Nasenloch durchgeführt.
Letzte Aktualisierung am 21.07.2009.