Die Medikamente (z. B. Sildenafil) können Nebenwirkungen zeigen, zu denen unter anderem eine Verminderung des Blutdruckes (kann bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen gefährlich werden), Schwindel oder Kopfschmerzen gehören können.
Bei der SKAT (Autoinjektionstherapie) kann es neben Blutungen oder Infektionen an der Stichstelle sowie den Nebenwirkungen des Mittels zu einer lange andauernden, schmerzhaften Erektion kommen (Priapismus).
Die Verwendung des Applikators kann darüber hinaus oft schmerzhaft sein. Reste des Mittels können auf den Geschlechtspartner übergehen, was vor allem bei Schwangeren problematisch werden kann.
Bei einer Operation kann es zu Komplikationen wie Blutungen, Infektionen, Wundheilungsstörungen oder Vernarbungen kommen.
Der Verlauf der Störung kann ganz unterschiedlich sein und hängt von der Ursache, aber auch der Behandlung ab. Erektionsstörungen durch psychische Ursachen verschwinden oft schon bald von alleine. Beim Einsatz von Medikamenten kann in 15 bis 20 Prozent der Fälle keine zufriedenstellende Erektion erreicht werden.
Methoden wie SKAT oder Applikator-Anwendung sind häufig, aber nicht immer erfolgreich, jedoch haben sie einige mögliche Komplikationen. Die Vakuumpumpe hat den Vorteil, keine Nebenwirkungen zu haben, es wird aber oft eine eher mäßige Versteifung des Penis erreicht. Operationen kommen meist nur zum Einsatz, wenn die anderen Behandlungsmöglichkeiten versagt haben.