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Sonnenbrand - Therapie und Prognose



Therapie beim Sonnenbrand

Ist ein Sonnenbrand entstanden, so können verschiedene Maßnahmen die Beschwerden lindern. Der Betroffene darf sich nicht mehr in der direkten Sonne aufhalten. Die betroffenen Hautbereiche sollten gekühlt werden, z. B. mit feuchten Umschlägen oder mit Lotion. Der Patient sollte viel Flüssigkeit zu sich nehmen. Bei etwas stärkerem Sonnenbrand werden Wirkstoffe eingesetzt. Cortison wird z. B. als Salbe auf die geröteten Hautstellen aufgetragen. Es können entzündungshemmende und schmerzstillende Mittel wie Ibuprofen, Paracetamol oder Acetylsalicylsäure z. B. als Tabletten eingenommen werden. Sollten sich bei dem Sonnenbrand Blasen gebildet haben, so sticht der Arzt mit einer sterilen Nadel in diese ein.

Bei sehr schweren Sonnenbränden, die die Symptome einer Verbrennung zeigen, sind weitere Maßnahmen erforderlich. In diesem Fall wird Cortison als Infusion gegeben, ebenso werden die Elektrolyte ersetzt und Antibiotika gegeben, um möglichen Infektionen vorzubeugen.

Praktisch noch wichtiger als die Therapie eines eingetretenen Sonnenbrandes ist, wie bei vielen anderen Erkrankungen auch, die Vorbeugung. Die Maßnahmen zum Sonnenschutz richten sich nach dem Hauttyp. Je heller die Haut ist, desto intensiver sollte der Sonnenschutz betrieben werden. Zu den Vorbeugungsmaßnahmen gehören das Tragen von langer Bekleidung und einem Hut, Sonnencreme mit einem ausreichenden Lichtschutzfaktor, Aufenthalt im Schatten und Vermeidung starker Sonneneinstrahlung (insbesondere mittags, im Sommer) sowie als Augenschutz das Tragen einer geeigneten Sonnenbrille mit UV-Schutz.

Prognose von Sonnenbränden

Ein Sonnenbrand heilt innerhalb von einer bis zwei Wochen meist folgenlos aus, die Haut ist danach meist vorübergehend gebräunt. In manchen, sehr ausgeprägten Fällen kann es jedoch auch zu Stellen mit einer dauerhaft verminderten Pigmentierung kommen. Über lange Sicht ist zu beachten, dass mit jedem Sonnenbrand beziehungsweise auch mit jedem zu langen Aufenthalt in der Sonne das Risiko für Krebserkrankungen an der Haut steigt, z. B. für schwarzen Hautkrebs (malignes Melanom) und Stachelzellkarzinom (Spinaliom). Des Weiteren können Sonnenbrände und zu häufiges Sonnenbaden kosmetische Auswirkungen wie z. B. verstärkte Faltenbildung bedingen.


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Letzte Aktualisierung am 09.08.2009.

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