Viele Menschen denken erst im Frühjahr an glatte Haut, wenn die kurze Kleidung wieder aus dem Schrank kommt. Für eine Laserbehandlung ist das allerdings zu spät, denn sie erstreckt sich über mehrere Monate und verträgt sich schlecht mit Sonne. In diesem Beitrag erfahren Sie, warum Herbst und Winter die passenden Monate für den Einstieg sind und worauf Sie vor und nach dem Termin achten sollten.
Das Licht des Lasers dringt bis zu den tief liegenden Haarwurzeln vor. Dort nimmt der Farbstoff Melanin die Energie auf. Die Haarwurzeln werden dadurch thermisch, also durch Wärme, zerstört, und an dieser Stelle wächst kein Haar mehr nach. Dunkle Haare enthalten viel Melanin, bei ihnen fallen die Ergebnisse zumeist am besten aus.
Hellere Haare lassen sich je nach Lasertyp ebenfalls behandeln, vorausgesetzt, sie enthalten noch Farbpigmente. Ideale Voraussetzungen bietet zudem nur die Wachstumsphase des Haares (Anagen-Phase), weil der Melaningehalt dann am höchsten ist. Zu jedem Zeitpunkt befinden sich aber nur etwa 20 bis 30 Prozent der Haare in dieser Phase. Daher reicht eine einzelne Sitzung nicht aus. In der Regel sind je nach Körperregion vier bis sechs Behandlungen im Abstand von rund vier bis sechs Wochen nötig.
Melanin steckt nicht nur im Haar, sondern auch in der Haut. Gebräunte Oberhaut enthält eine höhere Konzentration dieses Farbstoffs. Dadurch steigt bei einer Laserbehandlung das Risiko für Nebenwirkungen wie Pigmentflecken oder Narben. Mindestens vier Wochen vor der Behandlung sollten Sie daher intensive Sonne und Solariumbesuche vermeiden.
Nach jeder Sitzung kann die Haut außerdem sehr empfindlich auf UV-Strahlung reagieren. In den folgenden zwei bis drei Wochen sollten Sie auf Sonnenbäder und Solarienbesuche verzichten und die behandelte Stelle mit Sonnencreme (LSF 50) schützen. Selbstbräuner ist im behandelten Areal für mindestens zehn Tage ebenfalls tabu. Bei vier bis sechs Sitzungen gelten diese Regeln über mehrere Monate hinweg. Im Sommer mit Freibad, Urlaub und kurzer Kleidung lässt sich das kaum einhalten.
In der kalten Jahreszeit fallen Sonnenbäder ohnehin aus, und die Haut liegt meist unter langer Kleidung. Daraus ergeben sich mehrere Vorteile:
Auch der Zeitplan spricht für den Herbst. Wer im Oktober beginnt und alle sechs Wochen einen Termin wahrnimmt, hat bis Ende Mai sechs Sitzungen hinter sich und damit in der Regel die gesamte Behandlung. Wer dagegen erst im April startet, steckt im Hochsommer mittendrin und muss die Sonne konsequent meiden.
Am Anfang steht ein Beratungsgespräch. Anlaufstellen für eine dauerhafte Haarentfernung München sind spezialisierte Laserstudios, die dabei Hauttyp und Haarstruktur besprechen und auf Wunsch ein Probelasern durchführen. Sprechen Sie dort auch Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel an, die Sie einnehmen. So lassen sich unerwartete Nebenwirkungen wie Pigmentverschiebungen vermeiden.
In den vier Wochen vor dem Termin sollten Sie die Haare nicht zupfen, wachsen oder epilieren. Rasieren dürfen Sie dagegen, weil die Haarwurzel dabei intakt bleibt. Rasieren Sie die Stelle am Abend vor der Behandlung. Nach der Sitzung mindert ein Aloe-vera-Gel Hautreizungen. Auf intensiven Sport und Saunagänge sollten Sie für mindestens 24 Stunden verzichten, bei empfindlichen Zonen wie Achseln oder Intimbereich eher 48 Stunden. Zum Duschen eignet sich lauwarmes Wasser besser als heißes. Parfümierte Pflegeprodukte bleiben etwa drei Tage im Schrank, Peelings mindestens sieben Tage.
Die Laser-Haarentfernung braucht zwei Dinge – Zeit und ungebräunte Haut. Beides liefert die kalte Jahreszeit. Die Haut bekommt vor und nach den Sitzungen wenig Sonne ab, lange Kleidung bedeckt die behandelten Stellen, und die Termine liegen vor den warmen Monaten. Wer im Herbst den ersten Termin vereinbart, hat die Behandlung bis zum Sommer in der Regel abgeschlossen.
Letzte Aktualisierung am 09.10.2026.