Krampfader-Verödung

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Was ist eine Krampfader-Verödung und wie wird sie durchgeführt?

Die Krampfader-Verödung stellt ein Verfahren zur Behandlung von Krampfadern dar.
Die Patienten bekommen meist vor der ersten Behandlung einen Kompressionsstrumpf rezeptiert, der 2 Tage vorher schon getragen werden muss, um sicher zu sein, dass er gut passt.
Bei der Therapie wird das Verödungsmittel mit einer feinen Nadel direkt in die Krampfader gespritzt. Durch den Kontakt des Mittels mit der Gefäßwand kommt es zu einer Oberflächenveränderung, die Gefäßwände der Krampfadern verkleben und führen letztendlich zum Verschluss des Gefäßes. Im Idealfall verschwindet die Krampfader durch anschließende Abbauprozesse völlig.

Die Verödung erfolgt meist in mehreren Sitzungen. Da es sich beim Krampfaderleiden um eine chronische Erkrankung handelt, sind regelmäßige Nachkontrollen zu empfehlen. Auch die beste Operations- oder Verödungstechnik kann vor dem Auftreten von Krampfadern bzw. Besenreisern nicht sicher schützen.

Gleich nach der Behandlung sollte der Patient etwa eine halbe Stunde umhergehen. Nach der Behandlung sollten Sie weiter in Bewegung bleiben. Nach abgeschlossener Behandlung sollte der Kompressionsstrumpf 4-6 Wochen tagsüber regelmäßig getragen werden.
Merken Sie sich: Gehen und Liegen sind gut, Stehen und Sitzen sind schlecht!


Wie können Venenstauungen vermieden werden?

Durch folgende Maßnahmen können Sie dem Beginn bzw. eine Verschlechterung des Venenleidens vorbeugen:

  • Langes Sitzen und Stehen ist schlecht
  • Immer wieder Wadenmuskelpumpe betätigen
  • Zum Training der Wadenmuskelpumpe eignen sich Fußgymnastik, Sport und Fahrradfahren
  • roborierende Maßnahmen, z.B. täglich Beine kalt abduschen
  • Übergewicht meiden
  • Nachts Fußende des Bettes um 15 cm aus der Horizontale höher stellen

Das Venenleiden kann verschlechtert werden durch:

  • Sauna
  • stehende Berufe
  • weibliche Geschlechtshormone oder Pille (Ovulationshemmer)

Worauf sollte man nach der Verödung achten?

Direkt nach der Verödungsbehandlung sollte der Patient mindestens 30 Minuten laufen. Durch dieses Laufen wird mit Hilfe der Wadenmuskelpumpe das Blut im tiefen Beinvenensystem zurück zum Herzen transportiert.

Die Patienten sind nach dem Eingriff voll belastbar und können den normalen Tätigkeiten des Alltags und Berufslebens nachgehen.

Als vorbeugende Maßnahmen sollten Sie sich merken:

  • Viel Bewegung
  • Tragen von Kompressionsstrümpfen
  • viel Bewegung
  • keine enge Kleidung
  • keine Wärme
Letzte Aktualisierung am 29.07.2015.
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