Prinzipiell birgt die Hyposensibilisierung natürlich ein Behandlungsrisiko, da die Wirkungsweise darin besteht, dass die Patienten bewusst allergieauslösenden Substanzen ausgesetzt werden.
Bei der subcutanen Hyposensibilisierung können folgende Nebenwirkungen auftreten:
- (starkes) Anschwellen der weiteren Injektionsregion
- Quaddelbildung
- Auftreten von Ekzemen
- allergische Reaktion auf das Allergen, z.B. Atemnot, Niesanfälle, Asthma-Anfälle und Juckreiz.
- Allergischer Schock (selten, aber gefährlich)
Nach der Injektion des Allergens sollten die Patienten daher für mindestens 30 Minuten unter ärztlicher Aufsicht verbleiben. Im Falle eines allergischen Schock können rettende Gegenmaßnahmen eingeleitet werden.
Wie erfolgreich ist die Behandlung?
Der Erfolg der Hyposensibilisierung ist abhängig von der Art der Allergie. Eine Beschwerdefreiheit oder deutliche Besserung der Beschwerden lässt sich folgendermaßen erreichen:
- Insektenallergie: 95 Prozent
- Pollenallergie: 80 - 90 Prozent
- Milbenallergie: 70 - 80 Prozent
- Schimmelpilzallergie: 60 - 70 Prozent
Die Erfolgsquote lässt sich durch Kombination mit naturheilkundlichen Verfahren noch steigern und die Nebenwirkungsrate verringern.
Letzte Aktualisierung am 21.07.2009.