Neurodermitis-Sprechstunde

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Was erfolgt in der Neurodermitis-Sprechstunde?

In dieser Sprechstunde werden Patientinnen und Patienten mit Neurodermitis (atopischer Dermatitis) betreut und beraten. Es werden verschiedene Therapieoptionen und Verhaltensmaßnahmen eingehend erläutert. Außerdem erfolgt eine Ernährungsberatung sowie psychosomatische Mitbetreuung durch Fachkollegen. Die Patienten lernen den Umgang mit der Erkrankung.Zudem werden relevante Auslösefaktoren der Neurodermitis identifiziert und bei Bedarf neue Therapien eingeleitet.

Besteht eine Neurodermitis bei Kindern, so erfolgt eine intensive Zusammenarbeit mit den Kinderkliniken, um einen Zusammenhang von Nahrungsmitteln als „Schubfaktoren" der Neurodermitis abzuklären.

Des Weiteren werden in der Sprechstunde wissenschaftliche Studien zur Optimierung von bestimmten Therapieverfahren durchgeführt.

Langfristiges Ziel ist die Stabilisierung des Hautzustandes und dadurch eine Verbesserung der Lebensqualität des Patienten.

Was erwartet Sie in der Sprechstunde?

Wichtig ist zunächst die Anamneseerhebung. Das bedeutet, dass zunächst Informationen zur Vorgeschichte, bisherige Therapien und bisherige Erfahrungen und Erwartungen der Eltern oder des Betroffenen gewonnen werden. Im nächsten Schritt erfolgt eine eingehende klinische Untersuchung des Patienten. Des Weiteren erfolgt eine Abklärung der möglichen relevanten Auslöse- bzw. Triggerfaktoren inklusive allergologische Abklärung.

Nach Bedarf können weitere diagnostische Maßnahmen durchgeführt werden. Je nach Erkrankungsbild wird entweder eine Lokaltherapie oder gegebenenfalls eine systemische Therapie eingeleitet. In der Regel kommen hier die Phototherapie oder Behandlung mit Immunmodulatoren zum Einsatz. Die Patienten erhalten zudem eine ausführliche Beratung, z.B. Strategien zur Meidung von Auslösefaktoren und Verhaltensmaßnahmen.


Letzte Aktualisierung am 29.07.2015.
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