Chemotherapie
Unter einer Chemotherapie versteht man die Behandlung mit chemischen Substanzen, die zu einer Wachstumshemmung von Tumorzellen im Organismus führen. Es handelt sich vielmehr um zellgiftige Medikamente (Zytostatika), die die Krebszellen abtöten sollen. Zytostatika greifen vor allem Zellen an, die sich häufig teilen, dazu gehören auch die Krebszellen.
Diese Medikamente können als Tabletten, Spritzen oder Infusionen verabreicht werden und erreichen alle Zellen im Körper, darunter auch leider gesunde Zellen, die sich gerade in Teilung befinden. Zu den sich oft teilenden Zellen im gesunden Körper gehören die der Haarwurzeln und der Schleimhäute. Daher kommt es zu den bekanntesten Nebenwirkungen wie Haarausfall, Übelkeit, Erbrechen oder eine verstärkte Blutungs- und Infektionsanfälligkeit durch Beeinträchtigung der Blutbildung im Knochenmark u.s.w.
Kältechirurgie
Zerstörung von Gewebe durch Kälteanwendung auf die betreffende Stelle.
Photodynamische Therapie (PDT)
Hier werden die betroffenen Hautstellen zunächst mit einem Wirkstoff behandelt und anschließend mit sehr langwelligem Licht bestrahlt.
Immuntherapie
Durch die Immuntherapie sollen körpereigene Mechanismen (vor allem das körpereigene Immunsystem) unterstützt und aktiviert werden, damit Krebszellen als fremd erkannt und angegriffen bzw. zerstört werden. Von großer Bedeutung sind hier vor allem Antikörper, die unter Laborbedingungen hergestellt werden und gegen auf den Krebszellen vorhandenen Zielstrukturen (Antigene) gerichtet sind und sich daran anheften können.
Die Folge ist die Zerstörung der Krebszellen. In den Bereich der Immuntherapie gehört auch die Behandlung mit synthetisch hergestellten und von außen zugeführten hormonartigen Botenstoffen (Zytokinen).
Letzte Aktualisierung am 21.07.2009.