Außer der Befragung des Patienten (Anamnese) und der Betrachtung der Haut (insbesondere des fraglichen Befundes) sind meist keine weiteren Untersuchungen vor dem Eingriff notwendig.
Oft müssen Medikamente wie Marcumar® oder Aspirin®, die die Blutgerinnung hemmen, abgesetzt werden. Dies bedarf aber der Rücksprache mit dem Arzt. Vor einer ästhetischen Operation zur Entfernung eines wahrscheinlich gutartigen Hautbefundes sollte sich der Patient über die Kosten informieren.
Meist wird die Operation nach der Gabe einer örtlichen Betäubungsspritze durchgeführt. Der Arzt schneidet den Befund (z. B. Pigmentfleck, Hauttumor) heraus. Falls notwendig, wird die Haut an der Stelle vernäht, und ein Verband wird aufgebracht. Der herausgenommene Befund wird in ein Labor zur mikroskopischen Untersuchung gebracht. Das Ergebnis wird nach wenigen Tagen mitgeteilt.
Manchmal (beim Verdacht auf einen bösartigen Tumor) wird die Hautwunde offen gelassen, um bei Bedarf einen weiteren Eingriff vorzunehmen, bei dem Reste herausgeschnitten werden.